Redebeitrag Claudia Papst-Dippel TOP8 – Umsetzung Digitalpakt 24.06.2019

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,

eigentlich erklärt schon die Vorbemerkung des Kreisausschusses zur großen Anfrage, warum viele Fragen rund um den Digitalpakt noch unbeantwortet bleiben müssen und wir könnten das alles nur zur Kenntnis nehmen.

Ich gestatte mir aber an dieser Stelle ein paar wenige Anmerkungen, werde mich aber kurz halten.

Zum Stichwort Infrastruktur:

Das wichtigste Ziel sollten prioritär die Glasfaseranschlüsse der Schulen im Kreis sein und die digitale Ausstattung der Schulgebäude selbstverständlich auch!

Daran wird gearbeitet, das ist hier festzuhalten.

So entstehen Chancengleichheit und ein flächendeckend hohes Niveau bei der Ausstattung mit DER Zukunftstechnologie, gerade hier bei uns im ländlichen Bereich.

Die Lernmittelfreiheit bleibt, wie beschrieben, die Aufgabe des Landes und kann nicht in die Verantwortung der Kommune übertragen werden, das wäre eine ungerechtfertigte Überforderung.

Meine Damen und Herren,

die Digitalisierung ist eine Aufgabe, die uns noch sehr lange beschäftigen muss und man darf gespannt sein auf weitere Entwicklungsschritte und vielleicht wieder neue, noch nicht vorstellbare Technologien, die vielleicht weitere Strategieanpassungen nötig werden machen.

Den Antworten des Kreisausschusses entnehme ich weiterhin, dass, wie in der Antwort zu Frage 6 ausgeführt, das WLAN an den Schulen in der Regel als „temporäres und unterrichts-bezogenes Angebot“ besteht.

Das ist begrüßenswert, denn WLAN ist eine belastende Technologie und wird in anderen Ländern teilweise, zumindest an Grundschulen schon wieder abgeschaltet. Kabelgebundene Technologien sind oft zu bevorzugen.

Weiterhin finde ich es gut, dass die Schulen bei der Entscheidung zwischen SmartBoard oder Kreidetafel selbst entscheiden können. Ich empfinde beide Möglichkeiten als gewinnbringend und denke, dass so der Übergang für die unterschiedlichen Lehrergenerationen leichter wird.

Insgesamt stellen wir schlicht und ergreifend fest, dass im Landkreis gute Arbeit geleistet wird und die Abstimmungen zwischen Schulen und Landkreis abgewartet werden müssen.

Vielen Dank

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